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Geld verdienen mit der eigenen Homepage

Viele Webmaster wollen es, doch nicht alle schaffen es – mit der eigenen Website Geld verdienen, ohne groß dafür zu arbeiten, einfach nebenher, dass ist wohl der Traum vieler. Doch so einfach ist es leider nicht. Um wirklich ein paar Euro nebenher zu verdienen, bedarf es gutes Wissen zum Thema „Geld verdienen durch/mit Websites“. Viele verschiedene Arten, und ein überfüllter Markt an Anbietern machen es den angehenden Geldverdienern nicht einfach, Fuß zu fassen. In diesem Artikel werden Ihnen die Grundlagen erklärt, mit welchen Sie dann Ihre ersten Schritte machen können! Als Grundlage für Ihren Erfolg benötigen Sie jedoch eine vernünftige Website, mit einer guten Anzahl an Besuchern und gutem Content – ohne Besucher, kein Geld.

Die herkömmliche Variante der Werbung wird „Affililate“ genannt. Ein solcher Anbieter, manchmal auch Partnerprogramm genannt, bietet meistens verschiedene System an, welche ebenso verschieden funktionieren und Geld einbringen. Die wohl am häufigsten genutzte Werbeform im Internet ist die Bannerwerbung – ein Produkt, oder ein Service wird auf den Bannern beworben, welcher auf den entsprechenden Seiten eingebaut wird. Hier kann die Bezahlung drei verschiedene Typen haben:

Pay Per Click: Bei dem PPC, PayPerClick-System, werden die Webmaster pro Klick bezahlt, welche von den Besuchern seiner Seite generiert worden sind. Meistens sind es fixe Beträge im Bereich von bis zu 15 Cent. Anstatt große Banner werden auch oft nur Buttons, oder Textlinks ausgegeben, welche natürlich ebenfalls pro Klick vergütet werden. Eine der neuesten und wohl innovativsten Werbeformen sind die sog. Pagepeels (Eselohren). Bei dem Besuch der Seite rollt sich die rechte, obere Ecke der Seite mit Werbung etwas auf, und reagiert via Hover-Effekt, wenn Sie mit der Maus dort herüberfahren. In der heutigen Zeit geht diese Werbeform jedoch etwas zurück, da ein Klick den Werbetreibenden nicht den gewünschten Effekt der Werbung bietet – erwartet wird natürlich ein Kauf, oder eine Anmeldung bei dem beworbenen Service, wobei wir bei der zweiten Variante wären.

PayPer Lead/Sale: Die Bannerwerbung der Zukunft setzt auf Leads und Sales. Bei einem Lead klickt der Besucher auf den Banner, schaut sich den Service an und registriert sich evt. Wenn er das tut, wird dem Webmaster das Anwerben dieses Users vergütet. Die Beträge können hier erheblich variieren, es liegt ganz bei der beworbenen Sache. Bewerben Sie Produkte großer Firmen, so haben sie bei einem Sale schnell mal 70€ verdient. Bei Leads für verschiedene Internet-Services sind es jedoch nur hohe Cent, oder niedrige Euro-Beträge.

PayPerView: Im Grunde genommen ist der PayPerView-Markt tot. Bei dieser Methode wird, wie der Name schon sagt, pro View auf ein Werbemittel gezahlt. Also entsprechen 1000 Besucher auf einer Seite, welche einen Banner mit PPV besitzt, 1000 Views. Für beide Parteien ist diese Form des Affililate-Marketings jedoch nicht sehr erfolgreich. Da die Werbetreibenden nicht sicher sein können, ob die Views zu Klicks und letztendlich zu Sales führen, bekommt der Webmaster auch dementsprechend wenig für 1000 Views. Niedrige Beträge im Ein-Euro-Bereich sind völlig normal, wobei es schwierig ist überhaupt noch einen solchen Anbieter zu finden. Auch ein Werbemittel dieses Systems sind sog. Layer. Layer sind quasi eigene Fenster, die bei jedem Visit auf eine Site erscheinen, und pro 1000 Views vergütet werden – zur Zeit liegt die Vergütung bei 3€/1000 Views. Generell lässt sich sagen, das PPV Werbemittel nur für Webmaster geeignet sind, die mehrere tausende Besucher täglich haben. Alles andere bringt nur nichts bis wenig.

Google Adsense

Platzhirsch bei der PPC Werbung ist eindeutig Google Adsense. Google Adsense wird auch oft die schlaue Werbeform genannt, da Google passend zum Inhalt der Website Werbung ausgibt, welche somit natürlich höhere Klickraten hat als die herkömmlichen, eintönigen Banner. Wie das geht? Google spidert vorab das „Einsatzgebiet“ der Ads, setzt die entsprechende und zum Kontext passende Werbung ein, und hält diese auch bei Contentveränderungen immer auf dem neuesten Stand. Durch dieses System ist Adsense bei vielen Webmastern in das Stamm-Repertoire der Werbemittel gelangt. Denn neben der guten Klickrate bietet Adsense gleichzeitig attraktive Vergütungen, welche weit über dem herkömmlichen Niveau liegen.

Textlinkvermietung

Eine weitere Möglichkeit für ein festes, monatliches Einkommen bietet die sog. Textlinkvermietung, welche sehr oft von SEOs (Suchmaschinenoptimieren) genutzt wird. Bei der Textlinkvermietung setzt der Webmaster den vom Mieter gewünschten Link auf seinen Website/seinen Werbeplatz, und kassiert eine monatliche Pauschale. Die Höhe der Pauschale werden durch verschiedene Faktoren bestimmt:

  1. Eines der „größten“ Kriterien ist der Page Rank, ein von Google entwickelte Masseinheit, welche sich aus der Anzahl und Stärke der eingehenden Links berechnet. Links im PR-Bereich von 1-4 bringen in der Regel noch nicht allzuviel ein, da viele Seiten einen solchen Wert erzielen. Besser wird es da schon bei einem PR5 oder 6.
  2. Traffic – der Traffic, bestehend aus den Besuchern der Website, ist mit ausschlaggebend, ob eine Textlinkvermietung Sinn macht oder nicht. Desto mehr Besucher, um so mehr Klicks bekommt der Mieter auf seinen Link. Ein Textlink auf einem Werbeplatz ohne Besucher, oder mit wenigen Besuchern, ist so gut wie nichts wert.
  3. Die Anzahl der ausgehenden Links spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Was bringt ein Link unter Hunderten? Richtig, nichts. Also achten viele Mieter darauf, dass Sie keinen Link auf einer Linkfarm, sondern auf einer natürlichen Seite mieten, da sie so auch von dem hoffentlich vorhandenen Page Rank profitieren (Page-Rank Vererbung).

Von diesen Faktoren hängt es ab, ob Sie mit dieser Art der „Werbung“ Geld verdienen – diese Art richtet sich auch mehr an die, die ihre Seite schon länger betreiben. Frische Seiten werden mit der Vermietung von Textlinks keinen Erfolg haben. Die Verdienste liegen bei üblichen Seiten bei bis zu 40, 50 Euro/Monat.

Vermarkten von Blogs

Blogs, mitgebracht vom Web 2.0, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Für die Vermarktung dieser getunten Websites, gelten alle bekannten Werbemöglichkeiten + eine Neuheit der Web 2.0-Branche: Paid Blogging (engl. Bezahltes Bloggen) Die Idee hierbei ist, dass ein Blogger über ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Service eines Merchants bloggt, und dafür eine vorher festgelegte Summe einnimmt. Diese richtet sich vor allem nach den Besucherzahlen des Blogs. Für ein Blog mit ca. 200 Besuchern täglich springen öfters mal 40€ pro Auftrag raus. Bei besseren Zahlen auch mal das Doppelte, oder Dreifache. Die Besonderheit bei der ganzen Sache ist, dass der Blogger redaktionelle Freiheiten genießt. Heißt: Er muss nicht positiv schreiben, sondern er darf (und soll) auch kritisieren!

Vermarkten von Newslettern – Newsletterwerbung

Das Vermarkten von Newslettern ist seit je her so beliebt, wie die Newsletter selbst. Geeignet sind solche für eine gute Kundebindung, als auch für das Verdienen von Geld: Sie haben einen Newsletter auf Ihrer Seite, bei denen sich schon einige Leute eingetragen haben, und in geregelten Abständen die Neuigkeiten gemailt bekommen? Dann ist dies eine perfekte Ausgansposition. Da Newsletter aus freien Stücken abonniert werden, ist es kein Spam und wird deswegen mehr gelesen als eben solche dubiosen Mails. Oft sind andere Webmaster daran interessiert, Newsletterwerbung in Form von Bannern oder Textlinks zu kaufen. Abgerechnet wird meistens pro 1000 Mails, jedoch lassen sich auch kleinere Deals ausmachen, wenn die Werbung in dem Newsletter für den anderen Webmaster vielversprechend ist. Das ist sie, wenn die Zielgruppe stimmt. Beispiel: Hans ist ein Webmaster, und sucht nach Newsletterwerbung. Er selbst betreibt eine Website, auf welcher er über verschiedene Internetanbieter berichtet. Also würde es Ihm nichts bringen, wenn er seine Werbung an 14-jährige Mädchen versendet, die sich mehr für Ponnys interessieren – zielgruppengerecht, das ist das A und O bei der Newslettervermarktung. Wenn diese passende Zielgruppe vorhanden ist, sind ca. 50€ pro 1000 Mails drin. Nur sollten Sie es damit, wie auch mit allen anderen Sachen, nicht übertreiben. Ein Leser von Newslettern ist schnell genervt, wenn anstatt der gewünschten Infos mehr Werbung kommt – seien Sie vorsichtig! Denken Sie nicht nur an den kurzfristigen Erfolg, denken Sie ein paar Monate vorraus.

Woran Sie beim Geld verdienen immer denken sollten!

Sich zu entschließen, mit seinem Projekt Geld zu verdienen, ist nicht selten gefährlich für den bisherigen Erfolg! Setzen Sie Werbung nur dezent und in Maßen ein. Wird es zu viel, so springen Besucher leicht von Ihrer Seite ab, da es im Netz unwahrscheinlich viele Alternativen zu alles und jedem gibt. Die Besucher sind Ihr Kapital, vergessen Sie das nicht! Lieber eine Seite mit stetigen und langfristigen Gewinnen durch dezente Werbung, als kurzfristiger Erfolg durch zu offensives Handeln. Besonders gilt das für all jene, die auf Ihrer Website etwas verkaufen oder anbieten.

Denken Sie außerdem immer daran, die genutzten Partnerprogramme auf ihre Seriösität zu überprüfen. Zum einen, weil ansonsten Werbung eingeblendet werden kann, die keiner sehen will und Besucher verscheucht (Erotikwerbung) und zum anderen, damit Sie wissen ob auch wirklich ausbezahlt wird. Im Web gibt es viele schwarze Schaafe, seien Sie wachsam!

publiziert am Donnerstag, den 19. Juli 2007

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