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Google und das große Webkatalogsterben
Nach jedem PR-Update bietet sich das gleiche Bild: es gibt Gewinner, es gibt Verlierer und es gibt eine Menge Analysten, die uns mit spannenden, wenn auch nicht immer nachvollziehbaren Thesen unterhalten.
Prominentestes Opfer des PR-Updates dürfte retort.de gewesen sein. Der umstrittene PR7-Webkatalog wurde zuerst mit einem Pagerank von 0 gewürdigt, um kurz danach rückstandslos aus dem Google-Index zu verschwinden. Dies war der Startschuss für etliche Spekulationen. So durfte man aus verschiedenen Quellen entnehmen, das Google fast 10% aller Webkataloge aus dem Index entfernt hätte. Das große Webkatalogsterben, welches von vielen schon seit längerem prognostiziert wird, scheint nun tatsächlich Wirklichkeit zu werden.
Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der große Sturm, der alle Webkataloge aus dem Google-Index fegt allerdings nicht mal als kleines Beben sondern eher als ganz normales Zucken. Die angeblichen 10% Webkataloge, die den schnellen oder langsamen Google-Tod erleiden haben sollen, konnten wir trotz intensiver Suche nicht ermitteln - und seltsamerweise schweigen sich die Quellen, die solche Zahlen aus dem Hut gezaubert haben, diesbezüglich ebenfalls aus. Was beim jetzigen PR-Update zumindest auffiehl war, das Google diesmal wieder einmal etwas knausig beim Verteilen des grünen Balkens war. Nicht nur die Webkataloge durften sich dieses mal nicht unbedingt zu den Gewinnern zählen, sondern das Phänomen zieht sich durch alle Internet-Sparten. Daraus einen Trend abzuleiten überlassen wir aber lieber denjenigen, die sich auf wilde Spekulationen spezialisiert haben.
Zumindest können wir mit Bestimmtheit sagen, daß das große Webkatalogsterben noch lange nicht angefangen hat.
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Webkataloge wurden auch nicht für SEOs entwickelt und werden weiterbestehen, Je link- und je weniger contentlastig sie sind, umso hirnloser wäre eine gute Bewerterung derer Links durch Google.